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<rss version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Hallo und Willkommen auf meinem Blog.</description><title>Mats-Vanselow.de</title><generator>Tumblr (3.0; @mfv)</generator><link>http://www.mats-vanselow.de/</link><item><title>Südafrika</title><description>&lt;img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_kwro03BVzb1qalytzo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Südafrika&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/411834368</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/411834368</guid><pubDate>Thu, 25 Feb 2010 22:59:53 +0100</pubDate><category>Foto</category><category>Südafrika</category></item><item><title>Photo</title><description>&lt;img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_kwtxqi0UWu1qalytzo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/373811229</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/373811229</guid><pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:07:22 +0100</pubDate><category>Foto</category></item><item><title>Günstige Netzwerkkamera: LogiLink WC0002B WLAN Cam</title><description>&lt;p&gt;Auf der Suche nach einer günstigen Netzwerkkamera mit WLAN Anbindung bin ich auf die LogiLink WC0002B WLAN Cam gestoßen. Die Kamera wird von diversen Marketplace Anbietern bei &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001FXKAYM?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001FXKAYM" target="_blank"&gt;Amazon&lt;/a&gt; für ca. 60 Euro angeboten. Für eine Netzwerkkamera ein unschlagbarer Preis. Andere Kameras mit vergleichbarer Ausstattung fangen bei 100 Euro aufwärts an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gehäuse wirkt etwas klobig, verfügt aber über einen praktischen Kamera-Gewinde Anschluss. Damit kann man die Netzwerkkamera problemlos auf Stative klemmen (mein Tipp: &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000EVSLRO?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000EVSLRO" target="_blank"&gt;Joby Gorillapod Klemmstativ&lt;/a&gt;). Der Fokus-Ring erlaubt das manuelle Fokussieren, die Antenne erlaubt einen guten WLAN Empfang. Am Gehäuse befindet sich ein LAN-Ethernet-Anschluss sowie der Anschluss für das Netzteil.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrzmbWtG61qada44.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Baugleich zur Kamera ist die &lt;a href="http://www.edimax.com/en/produce_detail.php?pd_id=274&amp;pl1_id=8&amp;pl2_id=35" target="_blank"&gt;Edimax IC-1510Wg&lt;/a&gt;. Dies ist besonders interessant, weil Edimax ein Firmware Update auf Version 1.36 anbietet. Dieses ließ sich problemlos bei meiner LogiLink WC0002B WLAN CAM über die entsprechende Funktion im Webinterface einspielen und bietet umfangreiche Verbesserungen im Gegensatz zu der ab Werk ausgelieferten Firmware 1.35; die nachfolgende Beschreibung basiert daher auf der Firmware Version 1.36.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das geschützte Webinterface vereint alle Funktionen und Einstellungen. Und das sind viele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kameraeinstellungen wie Auflösung (max. 640x480 Pixel), Bildqualität, Framerate, Frequenz, Helligkeit, Kontrast, Saturation, Farbnuancierung, Weißgrad sowie automatische Helligkeitsanpassung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;LAN Einstellungen wie IP, Gateway, DNS, HTTP Port, Video Port, Dynamic DNS&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;WLAN Einstellungen (unterstützt wird WEP, WPA, WPA2)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Loginfree Bild; d.h. unter einer bestimmten URL (z.B. http://camera-ip/loginfree.jpg) kann ohne Login das aktuelle JPEG Foto aufgerufen werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Festlegung eines FTP Servers und eMail Accounts für das Hochladen bzw. Versenden von Fotos&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schedule für regelmäßigen Upload bzw. Versand&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Motion Detection mit Upload bzw. Versand des Fotos&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Festlegung von bis zu vier zusätzlichen Logins für das Anzeigen von Fotos und Videos&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;NTP Zeitserver, Status, Log…&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Netzwerkkamera produziert neben statischen JPEG Fotos (die optional ohne Login aufgerufen werden können) auch Videos im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Motion_JPEG" target="_blank"&gt;Motion JPEG&lt;/a&gt; Format.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wunder von der Bildqualität zu erwarten wäre angesichts des Preises unfair. Die Bildqualität ist okay. Letztlich muss jeder selber entscheiden, ob die Qualität für den jeweiligen Anwendungsfall ausreicht. Für meinen Anwendungsfall reicht sie mir. Einen Eindruck kann man sich anhand der folgenden Fotos (Tag / Nacht) selber machen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwryignIqY1qada44.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kx10l4YHb61qada44.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Informationen zur Kamera findet man auch noch in diesem &lt;a href="http://ic1500.wikispaces.com/" target="_blank"&gt;Wiki&lt;/a&gt;. Lesenswert sind vor dem Kauf natürlich auch noch die &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001FXKAYM?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001FXKAYM" target="_blank"&gt;Amazon Rezensionen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Erwartungen erfüllt die Netzwerkkamera auch vor dem Hintergrund des günstigen Preises absolut. Von den Fotos darf man qualitativ keine Wunder erwarten; hier stellt sich immer die Frage des Einsatzzweckes. Deutlich muss der große Funktionsumfang hervorgehoben werden, denn hier findet man für fast jeden Anwendungsfall die richtige Funktion.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/360135358</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/360135358</guid><pubDate>Fri, 29 Jan 2010 22:13:00 +0100</pubDate><category>Review</category><category>Netzwerkkamera</category></item><item><title>Hamburg, Hafencity</title><description>&lt;img src="http://30.media.tumblr.com/tumblr_kwrnb5PiSs1qalytzo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Hamburg, Hafencity&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/352963641</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/352963641</guid><pubDate>Mon, 25 Jan 2010 20:25:51 +0100</pubDate><category>Foto</category><category>Hafencity</category><category>Hamburg</category></item><item><title>"Knock, knock."&#13;</title><description>"Knock, knock."&lt;br /&gt;&#13;
"Who’s there?"&lt;br /&gt;&#13;
very long pause….&lt;br /&gt;&#13;
"Java."</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350703420</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350703420</guid><pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:47:00 +0100</pubDate></item><item><title>Arduino Projekt: BonsaiTwitter</title><description>&lt;p&gt;Nach erfolgreicher Umsetzung des Temperatur Twitter Projektes wurde es Zeit das Arduino Board einer sinnvollen Aufgabe zuzuführen. Der neu angeschaffte Bonsai war genau der richtige Einsatzzweck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ziel ist einfach: Der Bonsai soll sich per Twitter bemerkbar machen, wenn er gewässert werden möchte. Die Idee selber ist nicht neu. &lt;a href="http://www.botanicalls.com/" target="_blank"&gt;Botanicalls&lt;/a&gt; bietet mittlerweile ein fertiges Kit an, das genau so etwas macht. Eigentlich ganz nett, aber doch an vielen Stellen für meinen Geschmack zu stark eingeschränkt.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwra5yVCSP1qada44.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit fehlte bei dem Projekt die Differenzierung an Status sowie der Variantenreichtum an Twitter Nachrichten. Aufgrund des limitierten Speichers des im Botanicalls verbauten Arduino Boards wäre eine Erweiterung in dieser Form nicht möglich gewesen. Außerdem wirkte der verwendete selbstgebaute “Feuchtigkeitssensor” auf mich nicht unbedingt präzise. Also musste eine eigene Lösung her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Einsatz kommt bei meiner Lösung ein Arduino Duemilanove Board mit einem Ethernet Shield für die Kommunikation mit Twitter. Die Lösung funktioniert damit autark, d.h. ohne einen angeschlossenen Mac oder PC. Die Anbindung erfolgt direkt über das per Ethernet angeschlossene Netzwerk, das dem Ethernet Shield wiederum per Router den Zugang zum Internet ermöglicht. Die eigentliche Anbindung per API an Twitter habe ich bereits in einem früheren Blogpost beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwra6ko2fT1qada44.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Feuchtigkeitssensor kommt der &lt;a href="http://www.vegetronix.com/Products/VG400/" target="_blank"&gt;VG400 von Vegetronix&lt;/a&gt; zum Einsatz. Der Sensor ist für das Projekt optimal geeignet. Er kann in die Erde gesteckt werden, ist wasserfest und reagiert ohne spürbare Verzögerungen auf Änderungen der umgebenden Feuchtigkeit. Er benötigt eine Eingangsspannung von 3,3V bis 20V Gleichstrom und ist damit sehr flexibel einsetzbar. Den Messwert gibt er zwischen 0V und 3V nahezu linear zur Feuchtigkeit aus, wobei 0V eine Feuchtigkeit von 0% und 3V eine Feuchtigkeit von 100% bedeuten. Der Sensor kann direkt an das Arduino Board angeschlossen werden – Zwischenschaltungen sind nicht notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Board twittert nun anhand bestimmter Bedingungen regelmäßig Nachrichten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Regelmäßige Statusmeldung zur aktuellen Feuchtigkeit (24h Intervall)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Bonsai zu trocken wird, macht er bzw. das Arduino Board sich bemerkbar:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bitte nach Wasser (Unterschreitung eines bestimmten Schwellenwertes)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dringende Bitte nach Wasser (Unterschreitung eines weiteren Schwellenwertes)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Das Gießen erkennt das Board ebenfalls. Wobei er bei den nachfolgenden drei Nachrichten jeweils noch differenziert, ob er das Gießen überhaupt gewünscht hat; wenn das nicht der Fall ist, macht er den Gießenden darauf aufmerksam:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bedanken für das Wässern, mit Bitte um mehr Wasser (Gießen erkannt, aber keine Überschreitung des Mindestfeuchtigkeitswertes nach dem Gießen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bedanken für das Wässern (optimales Gießen erkannt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bedanken für das Wässern mit Hinweis auf zu viel Wasser (Gießen erkannt, Überschreitung des Maximalfeuchtigkeitswertes nach dem Gießen)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt macht das neun verschiedene Nachrichtentypen, die getwittert werden können. Damit sich die Nachrichten nicht ständig wiederholen, gibt es pro Nachrichtentyp einen Pool an verschiedenen Nachrichten, die per Zufall jeweils ausgewählt werden. Variantenreichtum ist so garantiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine besondere Herausforderung bestand bei dem Projekt bei der String Verarbeitung. Dies ist aufgrund des limitierten Speichers der Arduino Boards immer ein Problem. Auf der Arduino Seite findet sich eine gute Übersicht zu den &lt;a href="http://www.arduino.cc/playground/Learning/Memory" target="_blank"&gt;unterschiedlichen Speichertypen&lt;/a&gt;. Würde man die verschiedenen Nachrichten als Variablen ablegen, würde das Arduino Board sie während der Sketch Ausführung in den SRAM schreiben – und der wäre mit 2 KB sehr schnell voll. Deshalb setze ich die &lt;a href="http://www.arduino.cc/en/Reference/PROGMEM" target="_blank"&gt;PROGMEM Funktion&lt;/a&gt; des Arduino Boards ein. Sie erlaubt das Ablegen der Strings im Flash Speicher (32 KB). Mit Hilfe der pgm_read_word Funktion kommt man weiterhin an seine Strings.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bonsai twittert unter &lt;a href="http://twitter.com/mfvarduino" target="_blank"&gt;@MFVarduino&lt;/a&gt;. Der Quellcode befindet sich weiterhin in der Optimierung – wie man auch an der aktuellen Version 0.6.2 beta (Stand 29.08.2009) sehen kann. Derzeit ist er noch nicht veröffentlichungsfähig – aber das ist nur eine Frage der Zeit. Sorgen um ausreichend Wasser muss sich der Bonsai jedenfalls nicht mehr machen – seine Einbindung in das Web 2.0 macht ihn zum Bonsai 2.0 mit eigenem Twitter Account.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350817227</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350817227</guid><pubDate>Sat, 29 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>Arduino</category><category>Bonsai</category><category>Twitter</category><category>Ethernet</category></item><item><title>Südafrika</title><description>&lt;img src="http://29.media.tumblr.com/tumblr_kwro71vNGh1qalytzo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Südafrika&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351181071</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351181071</guid><pubDate>Wed, 08 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>Foto</category><category>Südafrika</category></item><item><title>Betreibermodelle betrieblicher Anwendungssysteme</title><description>&lt;p&gt;Der stark wachsende Wettbewerb im Rahmen der Globalisierung macht es zunehmend notwendig, dass Unternehmen flexibler und kosteneffizienter arbeiten. Produktinnovationen reichen heute nicht mehr aus, um in einem solchen Markt bestehen zu können. Erst durch Prozessinnovationen haben Unternehmen die Chance, in einem Maße innovativ zu sein, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben (Utterback 1996, S. 91).&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;Die IT eines Unternehmens spielt dabei eine zentrale Rolle. Betriebliche Anwendungssysteme müssen die Anforderungen der Anwender erfüllen, flexibel skalierbar sein und möglichst wenige Unternehmensressourcen verbrauchen. In der Produktion ist es heute selbstverständlich, dass dem Kostendruck durch die Verringerung der Fertigungstiefe begegnet wird. Es ist daher naheliegend, vergleichbare Vorteile in der IT durch die Verringerung der Fertigungstiefe in Form der externen Leistungserstellung generieren zu wollen. Dabei stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt der Überlegung: Die Verringerung der Kosten durch die Ausnutzung von Synergieeffekten seitens der externen Leistungsersteller und die Abgabe von Verantwortungen und damit einhergehend die Fokussierung auf die Kernaktivitäten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der praktischen Umsetzung bedeutet das die Abkehr vom Eigenbetrieb und die Nutzung von Application Service Providing (ASP)- und Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten. Diese Betreibermodelle können in eine Art evolutionären Zusammenhang gestellt werden. Bis in die 1990er Jahre stellt der Eigenbetrieb von betrieblichen Anwendungssystemen für viele Unternehmen eine Selbstverständlichkeit dar. Mit der Jahrtausendwende kam Application Service Providing auf, bei dem klassische betriebliche Anwendungssysteme extern betrieben werden. Heute, knapp zehn Jahre später, entsteht aus dem ASP die Idee des Software-as-a-Service in Form der Bereitstellung von Software als Dienstleistung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahl der Art des Betriebs ist ein entscheidender Bestandteil für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Im Folgenden werden die Alternativen vorgestellt und bewertet. Als Dimensionen kommen die Verantwortung für das Betreiben sowie die eingesetzte Generation von betrieblichen Anwendungssystemen als Abgrenzung zum Einsatz. Die Betrachtung erfolgt dabei auf der Softwareebene; die Hardwareebene für das Betreiben betrieblicher Anwendungssysteme wird im Rahmen dieser Arbeit nicht betrachtet.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Eigenbetrieb von betrieblichen Anwendungssystemen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Eigenbetrieb ist die klassische Ausprägung der Betreibermodelle betrieblicher Anwendungssysteme. Hierbei werden die Anwendungen durch die IT-Abteilung des jeweiligen Unternehmens selber betrieben. Dazu müssen Lizenzen erworben, Anwendungen aufgesetzt und integriert sowie regelmäßig gewartet und angepasst werden. Damit verbunden sind Setupkosten für die Lizenzierung und die Installation sowie fixe Kosten für Wartungen und Wartungsverträge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Abgrenzung des Eigenbetriebs gegenüber ASP und SaaS ist der Aspekt der Verantwortung für die Anwendung und nicht der eigentliche physische Ort des Betriebs relevant. Daher können die Server, auf denen die betrieblichen Anwendungssysteme installiert sind, sowohl Inhouse als auch Extern (Outsourcing der Hardware-Ressourcen) betrieben werden. Entscheidend ist, dass beim Eigenbetrieb die Verantwortung für Lizenzierung, Installation und Wartung bei dem jeweiligen Unternehmen liegt. Um das leisten zu können, ist es notwendig im eigenen Unternehmen ausreichend Know-How vorzuhalten bzw. dieses teuer durch externe Berater einzukaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für zusätzliche Ressourcenanforderungen müssen beispielsweise erst Server bestellt, Lizenzen erworben und Software installiert werden, bevor diese Ressourcen produktiv zur Verfügung stehen. Insbesondere dieser Aspekt führt dazu, dass die Flexibilität und Skalierbarkeit beim Eigenbetrieb nicht derart ausgeprägt ist wie beim ASP und SaaS.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Application Service Providing (ASP)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Application Service Providing stellte zur Jahrtausendwende eine viel beachtete Innovation im Bereich der betrieblichen Anwendungssysteme dar. Unternehmen konnten Software erstmalig mieten und damit die Verantwortung für das Betreiben an den Application Service Provider abgeben. (Abts und Mülder 2004, S. 369).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zuvor vom Anwender betriebenen Anwendungssysteme wie beispielsweise ein SAP R/3 System werden beim ASP durch einen Dienstleister betrieben und über das Internet mit Hilfe einer VPN-Verbindung dem Anwender zur Verfügung gestellt. Setupkosten für Installation und Betrieb fallen nicht mehr an. Lediglich die in Anspruch genommenen Leistungen werden berechnet – und zwar dann, wenn sie benötigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch wurde ASP nicht zu dem erhofften Erfolg. Als Anwendungen wurden dieselben Systeme eingesetzt, die zuvor auch im Eigenbetrieb zum Einsatz kam. Diese Systeme sind als Client-Server-Architektur konzipiert und stellen hohe Anforderungen an die Anbindung. Die zur Jahrtausendwende oftmals noch sehr schwachen Anbindungen an das Internet gerade von mittelständischen Unternehmen erschwerten das Arbeiten stark (von Varchim 2008). Ein weiteres Problem sind bei ASP – genauso wie beim Eigenbetrieb – die auf den Rechnern der Anwender benötigten Clients. Diese müssen installiert und gewartet werden, was zu einem nicht zu unterschätzenden Wartungsaufwand im eigenen Unternehmen führen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der Grad der Anpassbarkeit der Anwendung an die Bedürfnisse des Unternehmens stellt ein Problem dar. Da sich der Betrieb aus Sicht der Anbieter von Application Service Providing nur lohnt, wenn möglichst standardisierte Anwendungen von vielen Unternehmen genutzt wird, fehlt es ASP Lösungen oftmals an der notwendigen Flexibilität zur Abdeckung der Anforderungen des jeweiligen Unternehmens (Gfaller 2007). Die Folge sind betriebliche Anwendungssysteme, die nur unzureichend zu den Geschäftsprozessen des Unternehmens passen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Software-as-a-Service (SaaS)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mit Software-as-a-Service etabliert sich rund zehn Jahre nach ASP ein neues Betreibermodell auf dem Markt. Die Idee ist hier analog zu ASP das Mieten von Software und damit die Weitergabe der Verantwortung. Allerdings differenziert sich SaaS in der Umsetzung stark von ASP. SaaS kann dabei als Bestandteil des Cloud-Konzeptes verstanden werden, das den Betrieb von Software, Plattformen und Hardware durch externen Leistungserbringer beschreibt (Weiss 2007).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kamen beim ASP noch dieselben Anwendungssysteme wie beim klassischen Eigenbetrieb zum Einsatz, steht mit SaaS eine neue Anwendungsgeneration zur Verfügung. Die SaaS Anwendungen sind Webapplikationen, die sich moderner Technologien wie AJAX bedienen und im Webbrowser eine für den Anwender ergonomisch gut nutzbare Oberfläche bereitstellen (von Varchim 2008). Dadurch werden Clients, wie sie noch bei ASP zum Einsatz kommen, überflüssig; es reicht ein regulärer Webbrowser aus. Der Installations- und Pflegeaufwand sinkt drastisch bzw. ist nicht mehr existent (Braun 2009). Da es sich bei diesen Anwendungen oftmals um Neuentwicklungen handelt, sind aktuelle Konzepte wie Mandantenfähigkeit und eine leichte Anpassbarkeit durch den Anwender selbstverständlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erfolgreiche Beispiele für SaaS sind die CRM-Lösung salesforce.com als Pionier im SaaS-Bereich, Google mit seinen Google Docs Anwendungen und Cisco mit der Videokonferenzlösung WebEx. Auch ERP-Branchenprimus SAP bietet mit SAP Business ByDesign eine SaaS Lösung an. Alle diese Anbieter versprechen eine maximale Flexibilität und Skalierbarkeit. Es fallen keine Setup- und Fixkosten an, sondern nur variable Kosten in Abhängigkeit der Anzahl der benötigten Ressourcen (z.B. Anzahl der Videokonferenzteilnehmer).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Anwendungen finden vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen Verwendung (von Varchim 2008). Strehlitz (2009, S. 14) verweist darauf, dass umfassende Lösungen wie komplette ERP Suiten noch unreif seien. Hier ist ein wenig Geduld gefragt. Laut IBM (2007, S. 2) prognostiziert das renommierte Gartner Institut, dass bis 2011 bereits etwa 25% der neuen Business Software als SaaS angeboten werden wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vorteile von Software-as-a-Service sind vielfältig: Ein hoher Grad an Flexibilität und Skalierbarkeit bei gleichzeitig nur nutzungsabhängigen Kosten, dazu Anwendungen, die in ihrer Funktionalität aktuellen Anforderungen entsprechen und miteinander einfach integrierbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch gibt es einen nicht zu unterschätzenden Faktor für einen möglichen Misserfolg: Die Erfüllung der Sicherheitsanforderungen der Unternehmen. Da geschäftskritische Daten beim SaaS-Anbieter gespeichert werden, stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt. Einerseits die technische Umsetzung des notwendigen Sicherheitsniveaus z.B. durch den Einsatz geeigneter Verschlüsselungsverfahren und das Vertrauen in die Anbieter von SaaS-Angeboten. Nur bei ausreichender Beachtung dieser Aspekte kann es den SaaS-Anbietern gelingen, sich dauerhaft am Markt zu etablieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Zusammenfassung und Ausblick&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Wahl des passenden Betreibermodells für die IT eines Unternehmens ist immer ein Abwägen zwischen verschieden stark ausgeprägten geschäftsstrategischen Bedürfnissen. Dabei existieren Zielkonflikte wie Kosteneinsparungen vs. Individualisierbarkeit. Die vorgestellten Betreibermodelle bieten Unternehmen umfangreiche Chancen der Kostenoptimierung, Steigerung der Flexibilität und Skalierbarkeit, zugleich aber auch Risiken wie den Know-how-Abbau im eigenen Unternehmen und Bedenken bzgl. der Datensicherheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Software-as-a-Service beinhaltet die Chance, in den nächsten Jahren eine neue Generation von betrieblichen Anwendungssystemen hervorzubringen, die auch die Bedürfnisse von Großunternehmen zufriedenstellen. Der zunehmende Kostendruck – auch ausgelöst durch die Weltwirtschaftskrise und die gesunkene Investitionsbereitschaft – wird Unternehmen immer stärker Entscheidungen zugunsten von standardisierten Lösungen mit umfangreichen Möglichkeiten der Individualisierbarkeit treffen lassen. Software-as-a-Service hat hier das Potenzial mit entsprechenden Lösungen Marktanteile im großen Stil zu gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Literatur&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Abt D, Mülder W (2004) Grundkurs Wirtschaftsinformatik, 5. Aufl. Vieweg, Wiesbaden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Braun B (2009) Cloud Computing macht Software as a Service salonfähig. Computer Zeitung 2009(8): 16&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gfaller H (2007) &lt;a href="http://www.zdnet.de/it_business_hintergrund_software_as_a_service_ist_derzeit_nur_ein_asp_aufguss_story-11000006-39155458-1.htm" target="_blank"&gt;Software as a Service ist derzeit nur ein ASP-Aufguss&lt;/a&gt;. Abruf am 2009-01-21&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;IBM (2007) Professionelle Unterstützung für Vermarktung, Management und Realisierung Ihrer Software as a Service-Lösung. Stuttgart&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Strehlitz M (2009) Web-basierte Standardsoftware steht noch in den Startlöchern. Computer Zeitung 2009(7):14&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Utterback JM (1996) Mastering the Dynamics of Innovation, 2. Aufl. Harvard Business Press, Boston&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;von Varchim S (2008) &lt;a href="http://www.silicon.de/mittelstand/0,39038986,39189335,00/warum+software_as_a_service+funktionieren+wird.htm" target="_blank"&gt;Warum Software-as-a-Service funktionieren wird&lt;/a&gt;. Abruf am 2009-01-30&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Weiss A (2007) Computing in the Clouds. netWorker 11 2007(4): 16-25&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350823900</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350823900</guid><pubDate>Sat, 09 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>IT</category><category>Betreibermodelle</category></item><item><title>Arduino Projekt: Temperature Twitter</title><description>&lt;p&gt;In den bisherigen Artikeln zur Arduino Plattform wurden Einzellösungen vorgestellt. Diese bilden die Bestandteile für ein Arduino Projekt mit dem Namen Temperature Twitter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Idee ist einfach: In bestimmten Abständen soll die aktuelle Umgebungstemperatur getwittert werden. Also ein Verbindung zwischen realer und virtueller Welt mit Hilfe des Arduino Boards hergestellt werden. Durch eine Entscheidungslogik soll dabei dynamisch festgelegt werden, wie oft die aktuelle Temperatur veröffentlicht wird. Zusätzlich soll alle 24 Stunden eine Statistik mit dem Tiefst- und Höchstwerten bei Twitter veröffentlicht werden. Die Lösung soll dabei autark, d.h. ohne einen angeschlossenen Mac oder PC, funktionieren.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;Zum Einsatz kommt neben einem Arduino Duemilanove Board das Ethernet Shield für die Kommunikation mit Twitter und drei Temperatursensoren vom Typ LM 35.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Funktionsweise der Lösung lässt sich anhand dieser schematischen Grafik nachvollziehen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrcfeK8yp1qada44.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Funktion Temperatur auslesen liest jede Sekunde die aktuellen Temperaturwerte der drei Temperatursensoren aus und bildet einen Mittelwert. Hierbei kommen drei Sensoren zum Einsatz, um einen genaueren Wert zu ermitteln, indem die Sensoren an unterschiedlichen Positionen im Raum installiert werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Funktion Temperatur prüfen ermittelt einen Mittelwert der letzten 60 Messwerte der letzten Minute, die von der Funktion Temperatur auslesen ermittelt wurden. Um ein zu häufiges twittern von Temperaturen zu verhindern, wird die Temperaturdifferenz seit dem letzten Tweet ermittelt. Dabei gilt die Faustregel: Je größer die Temperaturdifferenz seit dem letzten Tweet, umso schneller darf ein neuer Tweet abgesetzt werden. Praktisch bedeutet dies, dass bei einer Temperaturdifferenz von mehr 3° Celsius bereits nach 10 Minuten ein neuer Tweet abgesetzt werden darf, wohingegen bei einer Temperaturdifferenz von 0,3° Celsius ein Zeitraum von mindestens 3 Stunden verstreichen muss. Über die Funktion Tweet absenden wird die Temperatur an Twitter gesendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Funktion Statistik absenden veröffentlicht alle 24 Stunden die Tiefst- und Höchstwerte der Periode. Diese werden basierend auf den Minuten-Durchschnittswerten ermittelt. Die Übergabe des Tweets an Twitter erfolgt über die Funktion Tweet absenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Funktion Tweet absenden stellt bei Aufruf eine Verbindung zu Twitter unter Verwendung der &lt;a href="http://apiwiki.twitter.com/Twitter-API-Documentation" target="_blank"&gt;Twitter API&lt;/a&gt; her, authentifiziert das Arduino Board als Twitter User und twittert die jeweilige Nachricht. Es handelt sich dabei um eine leicht modifizierte Variante der in diesem Blog bereits vorgestellten Funktion. Für diese Funktionalität ist das Arduino Board mit dem Ethernet Shield verhbunden, das an das Netzwerk angeschlossen und über einen Router mit dem Internet verbunden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle soll kein Quelltext veröffentlicht werden. Dieser ist historisch gewachsen und nicht veröffentlichungsfähig. Vielmehr soll das Projekt zeigen, wie Arduino in das Web 2.0 eingebunden werden kann. Automatisiert verbindet es die reale Welt mit der virtuellen Web 2.0 Welt.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350866692</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350866692</guid><pubDate>Sat, 25 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>Arduino</category><category>Twitter</category></item><item><title>Arduino auf dem Webmontag Kiel</title><description>&lt;p&gt;Im Rahmen des &lt;a target="_blank" href="http://www.webmontag.de/location/kiel/index"&gt;Webmontags Kiel&lt;/a&gt; habe ich am 20.04.2009 die Arduino Plattform vorgestellt. Für alle Interessierten finden sich hier die Folien zu meinem Vortrag.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;
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&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Informationen zu dem Thema finden sich auf der &lt;a target="_blank" href="http://www.arduino.cc/"&gt;Projektwebsite von Arduino&lt;/a&gt;. Einige Artikel finden sich auch hier in meinem Blog. Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchte und lieber etwas Gedrucktes in den Händen hält, sei das Buch &lt;a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/0596155514?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0596155514"&gt;Getting Started with Arduino&lt;/a&gt; sowie &lt;a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/0596510519?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0596510519"&gt;Making Things Talk&lt;/a&gt; ans Herz gelegt.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350862540</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350862540</guid><pubDate>Tue, 21 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>Arduino</category><category>Webmontag</category></item><item><title>Südafrika</title><description>&lt;img src="http://30.media.tumblr.com/tumblr_kwro5iUcCE1qalytzo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Südafrika&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351179915</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351179915</guid><pubDate>Fri, 10 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>Foto</category><category>Südafrika</category></item><item><title>Der Wandel vom Enterprise 1.0 zum Enterprise 2.0</title><description>&lt;p&gt;Moderne Unternehmen agieren heute in einem Umfeld, in dem Informationen oftmals der entscheidende Faktor für Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung sind. Informationen und Know-How sind bereits im Unternehmen vorhanden, aber aufgrund fehlender Vernetzungen nicht auffindbar.&lt;/p&gt;
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&lt;h3&gt;Definition des Enterprise 2.0&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Begrifflichkeit des Enterprise 2.0 wurde 2006 erstmals durch den Harvard-Professor Andrew McAfee in seinem Artikel “Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration” verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Enterprise 2.0 versteht McAfee jene Web 2.0 Tools, die ein Unternehmen einsetzen kann, um Gebrauch und Ergebnisse ihrer Wissensarbeiter sichtbar zu machen. (Vgl. McAfee (2006), S. 23.) Bei diesen Tools handelt es sich um “Social Software Plattformen innerhalb von oder zwischen Unternehmen und ihren Partnern oder Kunden” (McAfee (2008), S. 18.). Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass die Informationen dauerhaft und öffentlich zugänglich sein müssen. Öffentlich bezieht sich dabei nicht unbedingt auf die gesamte Öffentlichkeit, sondern z.B. auf die Öffentlichkeit innerhalb eines Unternehmens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Enterprise 2.0 ist zugleich als ein Wandel in der Unternehmensphilosophie zu verstehen. Es geht darum “die Konzepte des Web 2.0 und von Social Software nachzuvollziehen und zu versuchen, diese auf die Zusammenarbeit in den Unternehmen zu übertragen.” (Richter, Koch (2007), S. 16.) Der bewusste Abbau von Hierarchien soll zur Steigerung der Selbstorganisation führen, die Grundlage für eine “Innovationsdynamik und Kreativität [ist], mit der sich die Leistung statt um wenige Prozente gleich um ein Vielfaches steigern lässt” (Stamer (2008), S. 61.).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Entstehung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Vor fast 100 Jahren setzte Henry Ford erstmals im großen Stil Fließbänder für die Fabrikation von Kraftfahrzeugen ein. Die dahinter stehenden Konzepte der Standardisierung und der Arbeitsteilung sind heute die Grundlage für den vorherrschenden Kapitalismus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch die Erwartungen und Ansprüche haben sich gewandelt. Kunden, die in der heutigen Zeit eine Maschine kaufen, erwarten mehr als die eigentliche Maschine. Sie verlangen Beratung vor dem Kauf, die Installation und die dauerhafte Wartung der erworbenen Maschine. Das Angebot von Dienstleistungen ist heute für fast jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Viele Unternehmen bieten sogar nur noch Dienstleistungen an – der sogenannte Dienstleistungssektor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dienstleistungen verlangen nach neuen Konzepten. Grund hierfür sind der hohe Grad der individuellen Anpassung der zu erbringenden Leistung und der Interaktionsbedarf mit dem Kunden. Ein vollkommen standardisiertes Produkt, wie Frederick Winslow Taylor es durch eine “allein richtige (‘one best way’) Bewegungsfolge” (Wikipedia: Frederick Winslow Taylor, Aufruf am 14.02.2009.) erschaffen wollte, gibt es im Dienstleistungssektor nicht mehr. Die Arbeitsteilung erweist sich ebenfalls zunehmend als schwierig. Der Kunde wünscht sich einen Ansprechpartner im Unternehmen (“One face to the costumer”). Abteilungsgrenzen führen dazu, dass Informationen und Wissen nicht frei verfügbar sind. (Vgl. Stamer (2008), S. 68-69.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Aufkommen der Computertechnologie und des Internets hat sich die Wirtschaft weiter drastisch verändert. Informationen stehen immer mehr im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Selbst auf der gesellschaftlichen Ebene spricht man heute bereits von einer Informationsgesellschaft. Die Bedeutung von Informationen und Wissen lässt sich nicht mehr abstreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei existiert ein zentrales Problem: Wie kann ich die potenziell vorhandenen Informationen auffinden? Außerhalb der Unternehmensgrenzen ist dies mit Hilfe von Suchmaschinen, Wikis und anderen Tools in den letzten Jahren deutlich einfacher geworden. Innerhalb des Unternehmens stellt sich die Situation allerdings anders dar. Wissen wird auf Abteilungsebene bewusst und unbewusst zusammengehalten. Mitarbeiter verfügen über Know-How, das unentdeckt bleibt und damit keinen Mehrwert für das Unternehmen generieren kann. Es muss also Ziel des Unternehmens sein, die Vernetzung seiner Mitarbeiter zu erhöhen. Kreativität und Austausch hinweg über Abteilungsgrenzen und Standardprozesse ist gefragt. Dadurch kann ein Wissensvorsprung erreicht werden, der dem Unternehmen im Wettbewerb den entscheidenden Vorteil bringt. (Vgl. Hamann (2008), S. 12.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den Einsatz von Social-Software-Plattformen kann den Wissensarbeitern – also Mitarbeitern eines Unternehmens, die mit Informationen und Wissen agieren – der entsprechende Rahmen geboten werden. Ab diesem Zeitpunkt kann von Enterprise 2.0 gesprochen werden. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass “der Erfolg von Enterprise 2.0 […] weitgehend durch menschliche und nicht durch technische Faktoren bestimmt” (McAfee (2008), S. 18.) wird.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Frühere Technologien&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die bisher eingesetzten Technologien für Wissensarbeiter lassen sich nach McAfee in zwei Kategorien aufteilen: (Vgl. McAfee (2006), S. 22.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrdg6XtWF1qada44.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Channels&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Unter Channels fallen Dienst wie E-Mail und person-to-person Instant Messaging. Bei diesen Diensten steht die Kommunikation zwischen einzelnen Personen oder sehr begrenzten Personengruppen im Mittelpunkt. Zwar kann jeder Informationen bereitstellen, aber nur für eine begrenzte Personengruppe. Die Öffentlichkeit hat keinen Zugriff auf diese Informationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Plattformen&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Hierzu gehören Intranet-, Firmen- und Portalwebseiten. Diese Plattformen sind für eine (Unternehmens-) Öffentlichkeit verfügbar. Allerdings ist die Gruppe der publizierenden Personen stark eingegrenzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Technologie-Kategorien haben entweder ihre Stärke im Publizieren von oder im öffentlichen Zugriff auf Informationen. Es muss also Ziel sein, Technologien zu nutzen, die sowohl das Publizieren als auch den Zugriff auf Informationen einem möglichst großen Personenkreis erlauben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Komponenten moderner Technologien&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Enterprise 2.0 setzt auf Technologien des Web 2.0. Dabei lassen sich sechs elementare Komponenten identifizieren, die McAfee mit dem Akronym “SLATES” bezeichnet: (Vgl. McAfee (2006), S. 23 ff.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Search&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Suchfunktionalitäten ermöglichen das schnelle und gezielte Auffinden von Informationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Links&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Durch Links werden Beziehungen zwischen Informationen aufgebaut. Dadurch können Inhalte in einen Kontext zueinander gestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Authoring&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Diese Dienste erlauben es jedem Autor zu sein. Informationen können sehr einfach einem großen Personenkreis zur Verfügung gestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Tags&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Tags – auf Deutsch Schlagwörter – werden von Nutzern vergeben und klassifizieren Inhalte. Dadurch entstehen individuelle Kategoriensysteme, die nicht zuvor starr festgelegt werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Extensions&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Softwareerweiterungen ermöglichen die individuelle Anpassung und Darstellung von Informationen. Ein Beispiel können die Produktempfehlungen bei Amazon sein, die basierend auf bisherigen Einkäufen und Interessen des Benutzers erstellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Signals&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Durch Technologien wie RSS-Feeds werden Benutzer über Änderungen informiert. Sie müssen nicht mehr selbstständig nach gewissen Informationen suchen, sondern bekommen einmal abonnierte Inhalte automatisch zur Verfügung gestellt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Einordnung moderner Technologien&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die im Enterprise 2.0 zum Einsatz kommenden Technologien lassen sich in drei Anwendungsklassen einordnen: &lt;b&gt;Informationsmanagement-Tools&lt;/b&gt; dienen der Sammlung und Bereitstellung von Informationen, &lt;b&gt;Kommunikations-Tools&lt;/b&gt; versuchen Informationen gezielt zu verteilen und &lt;b&gt;Identitäts- und Netzwerkmanagement-Tools&lt;/b&gt; verwalten Identitäten und die Beziehungen zwischeneinander. (Vgl. Koch (2008), S. 51.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrdgtafn81qada44.png"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;i&gt;Social-Software-Dreieck (Eigene Darstellung in Anlehnung an Koch (2008), S. 51.)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abbildung ordnet die Technologien den Anwendungsklassen zu. Dabei fällt auf, dass einzelne Technologien mehrere Anwendungsklassen abdecken. Weblogs erfüllen dabei primär die Aufgabe der Kommunikation und dienen sekundär als Informationsmanagement-Tool.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Social-Software steht die Freiwilligkeit der Beteiligung im Mittelpunkt. Die Kommunikation ist individuell geprägt, d.h. ich-zentriert. Es findet keine bzw. nur eine schwache Kontrolle durch Dritte statt. Die Social-Software steht einer großen Benutzergruppe zur Verfügung, die sowohl veröffentlichen, als auch konsumieren kann. Dies alles sind Eigenschaften, die Social-Software erfolgreich machen und z.B. gegenüber klassischer Groupware Lösungen abgrenzen. (Vgl. Koch (2008), S. 52.)&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Theorie der Beziehungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Beziehungen der Wissensarbeiter zueinander sind für ein Unternehmen von elementarer Bedeutung. Bereits 1973 stellt Mark Granovetter in einer Veröffentlichung mit dem Titel “The Strength of Weak Ties” fest, dass Unternehmen, die stark durch Innovationen geprägt sind, sehr hohen Wert auf eine Vernetzung der Mitarbeiter legen. (Vgl. McAfee (2008), S. 24.) Die Idee dahinter ist einfach: Durch die guten Beziehungen der Mitarbeiter zueinander kann vorhandenes Wissen und Know-How schneller aufgefunden und damit nutzbar gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders interessant war die Feststellung, dass “gerade schwache Beziehungen möglicherweise die eigentlich größere Bedeutung für Innovationen und Knowledge-Sharing haben.” (McAfee (2008), S. 24.) Starke Beziehungen bestehen, wenn Mitarbeiter sehr häufig miteinander agieren. Da sie sich gut kennen, ist das Potenzial an unentdecktem Wissen und Know-How eher gering. Dagegen sind schwache Beziehungen dann gegeben, wenn Mitarbeiter nicht regelmäßig und eher beiläufig miteinander agieren. Hier ist die Chance auf unentdecktes Wissen zu treffen wesentlich höher. Es liegt also nahe, gerade diese schwachen Beziehungen zu fördern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrdhgMB1X1qada44.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Abbildung sind die verschiedenen Beziehungsarten grafisch dargestellt. Die Grafik ist zwar nicht maßstabsgerecht, sie stellt aber gut erkennbar dar, dass z.B. die Anzahl der schwachen Beziehungen höher als die der starken Beziehungen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie zu Anfang erläutert, sind Beziehungen zwischen den Wissensarbeitern von hoher Bedeutung für Unternehmen. Enterprise 2.0 mit seinen Technologien unterstützt die verschiedenen Beziehungsarten bzgl. ihrer jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen: (Vgl. McAfee (2008), S. 29 ff.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Starke Beziehungen&lt;br/&gt;&lt;/b&gt;Starke Beziehungen existieren – wie zuvor bereits dargestellt – zwischen eng zusammenarbeitenden Mitarbeitern. Der Einsatz von &lt;b&gt;Wikis&lt;/b&gt; kann diese Beziehungsart unterstützen. Es dient der Kollaboration mit der Möglichkeit der dynamischen Strukturierung. Dadurch können Dokumente flexibler im Team erstellt und Wissen gemeinsam eingebracht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schwache Beziehungen&lt;br/&gt;&lt;/b&gt;Schwache Beziehungen sind zwischen Mitarbeitern vorhanden, die gelegentlich miteinander agieren. Durch &lt;b&gt;Social-Networking-Software&lt;/b&gt; ist es möglich, zwischen diesen Kollegen die Vernetzung dauerhaft aufrecht zu erhalten. Statusnachrichten, wie sie beispielsweise auch bei facebook angeboten werden, informieren Kollegen über Themen, die für sie möglicherweise relevant sein können. Dadurch erhalten sie Informationen, die sie sonst vermutlich nicht mitbekommen würden und können diese nutzen. Dies kann in der Praxis so aussehen, dass Kollege A über ein Problem berichtet, Kollege B dieses liest und aufgrund seines Know-Hows in diesem Bereich A direkt die Lösung aufzeigen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Potenzielle Beziehungen&lt;br/&gt;&lt;/b&gt;Neben den schwachen Beziehungen haben die potenziellen Beziehungen eine besondere Bedeutung. Das sind dem Wissensarbeiter unbekannte Kontakte, die aber aufgrund ihres Wissens potentiell für ihn wertvoll sein können. Die Technologien Wiki und Social-Networks fokussieren auf bereits bestehende starke oder schwache Beziehungen, so dass für potenzielle Beziehungen eine weitere Technologie notwendig ist, um die sich noch nicht bekannten Mitarbeiter zusammenzuführen. &lt;b&gt;Blogs&lt;/b&gt; schaffen hier die optimale Möglichkeit, Mitarbeiter mit Know-How zu bestimmten Themen zu entdecken bzw. bereits Informationen in Blogs aufzufinden. Durch eine unternehmensinterne Blogsuche, wie sie mit Google Blog Search in Internet existiert, können Blogs der Mitarbeiter nach bestimmten Themen durchsucht werden. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit bisher nicht existente Beziehungen aufzubauen und neues Wissen, das im Unternehmen bereits vorhanden ist, umfangreicher nutzbar zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Keine Beziehungen&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Keine Beziehungen sind dann vorhanden, wenn für die Mitarbeiter kein Nutzen aus der möglichen Beziehung entstehen würde. Dennoch kann man hier mit Hilfe von &lt;b&gt;Prognosemärkten &lt;/b&gt;die kollektive Intelligenz nutzbar machen. Für derartige Prognosen sind die Beziehungen zwischen den Teilnehmern oftmals irrelevant. Die möglichst hohe Anzahl der Teilnehmer ist ausschlaggebend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anhand dieser Aufgliederung der Beziehungsarten zeigt sich deutlich, dass Enterprise 2.0 die jeweils passenden Technologien bereithält. Dadurch ist es dem Unternehmen möglich, alle relevanten Beziehungsarten individuell zu unterstützten und zu fördern.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es wird deutlich, dass sich mit Enterprise 2.0 eine neue Generation von Unternehmenskultur entwickelt hat. Alte starre Strukturen werden aufgebrochen mit dem Ziel, Informationen transparenter und besser auffindbar zu machen. Dabei sind die Beziehungen der Mitarbeiter zueinander von hoher Bedeutung. Diese Beziehungen zu fördern kann nur im Interesse des Unternehmens sein. Technologien, wie sie im Web 2.0 zum Einsatz kommen, bieten die dafür notwendigen Möglichkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Web 2.0 Anwendungen im Internet für viele Personen heute bereits selbstverständlich sind, wird dies zukünftig zunehmend auch für Enterprise 2.0 Anwendungen innerhalb der Unternehmen gelten. Enterprise 2.0 unterstützt Unternehmen sich bereit zu machen für die Anforderungen der Zukunft.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Literaturverzeichnis&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938807687?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938807687" target="_blank"&gt;Hamann, G. (2008): Einleitung, in: Buhse, W.; Stamer, S. (Hrsg.): Die Kunst, loszulassen. Enterprise 2.0, 2. Aufl., Berlin, S. 7-16.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938807687?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938807687" target="_blank"&gt;Koch, M. (2008): Lehren aus der Vergangenheit – Computer-Supported Collaborative Work &amp; Co., in: Buhse, W.; Stamer, S. (Hrsg.): Die Kunst, loszulassen. Enterprise 2.0, 2. Aufl., Berlin, S. 37-58.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3486585789?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3486585789" target="_blank"&gt;Koch, M; Richter, A (2007): Enterprise 2.0. Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen, 1. Aufl., München.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;McAfee, A. (2006): Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration, in: MITSloan Management Review, Jg. 2006, Vol. 47, Nr. 3, S. 20-28.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938807687?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938807687" target="_blank"&gt;McAfee, A. (2008): Eine Definition von Enterprise 2.0, in: Buhse, W.; Stamer, S. (Hrsg.): Die Kunst, loszulassen. Enterprise 2.0, 2. Aufl., Berlin, S. 17-36.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938807687?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3938807687" target="_blank"&gt;Stamer, S. (2008): Enterprise 2.0 – Learning by Doing, in: Buhse, W.; Stamer, S. (Hrsg.): Die Kunst, loszulassen. Enterprise 2.0, 2. Aufl., Berlin, S. 59-88.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Internetadressenverzeichnis&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wikipedia: Frederick Winslow Taylor, &lt;a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Winslow_Taylor"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Winslow_Taylor" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Winslow_Taylor&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;, Aufruf am 14.02.2009.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350892039</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350892039</guid><pubDate>Fri, 03 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>Enterprise 2.0</category><category>IT</category></item><item><title>Temperaturen messen mit Arduino</title><description>&lt;p&gt;Das Arduino Board verfügt über diverse Ein- und Ausgänge. Wie einfach es ist einen Temperatursensor anzuschließen und auszulesen soll hier gezeigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Temperatursensor kommt ein Sensor vom Typ LM35 zum Einsatz. Dieses Bauteil ist beispielsweise bei &lt;a href="http://www.reichelt.de" target="_blank"&gt;Reichelt&lt;/a&gt; für 3,50 Euro unter der Bestellnummer LM35CZ erhältlich. Zusätzlich wird noch ein Widerstand mit 18 K-Ohm benötigt.&lt;/p&gt;
&lt;!-- more --&gt;
&lt;p&gt;Der Anschluss des Sensors ist denkbar einfach: Der linke Pin des LM35 (siehe Grafik, abgeflachte Seite des Bauteils oben) wird mit einem der Ground (GND) Anschlüsse des Boards verbunden. Der rechte Pin wird mit dem 5V Anschluss des Boards verbunden. Der mittlere Pin wird einerseits mit dem Analog In Pin 5 verbunden, als auch über einen zwischengeschalteten 18 K Widerstand mit dem GND Pin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der folgende Beispielcode erlaubt das Auslesen des Temperatursensors und die Ausgabe per Serial Console. Um leichte Messschwankungen auszugleichen, werden für eine Ausgabe fünf Messungen (verstellbar über die Variable runs) mit einem Zeitabstand von jeweils 20ms (Variable waittime) vorgenommen. Nach dem Übertragen des Programms auf das Arduino Board kann die Temperatur per Serial Console angezeigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;/*  Mats-Vanselow.de
  Temperatur auslesen mit einem Sensor
 
Lizenz (Deutsch): creative commons Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported - &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de" target="_blank"&gt;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de&lt;/a&gt;
Bei Verwendung und Weitergabe des Quellcodes muss ein Verweis auf den Autor und die Webseite erfolgen. In Begleitdokumentationen ist ebenfalls in angemessener Weise dieser Verweis anzubringen.
 
License (English): creative commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported - &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" target="_blank"&gt;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/&lt;/a&gt;
When using and distributing this source code a reference to the author and the web page must take place. In accompanying documents this reference must also be attached.
 
Code by Mats Vanselow - &lt;a href="http://www.mats-vanselow.de" target="_blank"&gt;http://www.mats-vanselow.de&lt;/a&gt;
 
*/
 
int inPin = 5;          // input pin 1
float inValTotal;
int i;
int runs = 5;          // Anzahl der Durchläufe
int waittime = 20;     // ms zwischen Durchläufen
int delayVal = 1000;   // Intervall für Serial Output
 
 
void setup() {
Serial.begin(9600);
}
 
void loop() {
  Serial.println(getTemperatur());
    delay(delayVal);
}
 
float getTemperatur() {
 
  inValTotal = 0;
  for(i = 0;i&lt;runs;i++){
    inValTotal = inValTotal + analogRead(inPin);
    delay(waittime);
  }
 
  inValTotal = inValTotal / runs / 2;
  return(inValTotal);
}&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Zur Verbesserung der Messergebnisse kann die Messung über drei Sensoren des Typs LM35 erfolgen. Dazu werden zwei weitere LM35 analog zu den oben vorgestellten Anschlussplan angeschlossen, wobei diese nicht mit Analog In Pin 5 sondern mit Analog In Pin 4 bzw. Analog In Pin 3 verbunden werden.&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;/*  Mats-Vanselow.de
 Temperatur auslesen mit drei Sensoren
 
Lizenz (Deutsch): creative commons Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported - &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de" target="_blank"&gt;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de&lt;/a&gt;
Bei Verwendung und Weitergabe des Quellcodes muss ein Verweis auf den Autor und die Webseite erfolgen. In Begleitdokumentationen ist ebenfalls in angemessener Weise dieser Verweis anzubringen.
 
License (English): creative commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported - &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" target="_blank"&gt;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/&lt;/a&gt;
When using and distributing this source code a reference to the author and the web page must take place. In accompanying documents this reference must also be attached.
 
Code by Mats Vanselow - &lt;a href="http://www.mats-vanselow.de" target="_blank"&gt;http://www.mats-vanselow.de&lt;/a&gt;
 
*/
 
int inPin = 3;          // input pin 1
int inPin2 = 4;         // input pin 2
int inPin3 = 5;         // input pin 3
float inValTotal;
int i;
int runs = 5;          // Anzahl der Durchläufe
int waittime = 20;     // ms zwischen Durchläufen
int delayVal = 1000;   // Intervall für Serial Output
 
 
void setup() {
Serial.begin(9600);
}
 
void loop() {
  Serial.println(getTemperatur());
    delay(delayVal);
}
 
float getTemperatur() {
 
  inValTotal = 0;
  for(i = 0;i&lt;runs;i++){
    inValTotal = inValTotal + analogRead(inPin) + analogRead(inPin2) + analogRead(inPin3);
    delay(waittime);
  }
 
  inValTotal = inValTotal / 3 / runs / 2;
  return(inValTotal);
}&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Eine zusätzliche Erweiterung ist die Ausgabe des Temperaturwertes als eigenständige Website anstatt per Serial Console. Dafür ist es notwendig, dass ein Arduino Ethernet Shield auf das Arduino Board aufgesteckt ist. Mit Hilfe der Variablen mac kann die Mac-Adresse und mit ip die IP-Adresse des Arduino Boards festgelegt werden. Mit den voreingestellt Werten ist der Arduino Temperatur Webserver unter der IP-Adresse 192.168.0.99 aufrufbar. Dazu muss das Arduino Ethernet Shield mit dem Netzwerk verbunden und im Browser eines ebenfalls mit dem Netzwerk verbundenen Rechner die oben genannte IP in den Browser eingegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;#include &lt;Ethernet.h&gt;

/*  Mats-Vanselow.de
* Temperatur auslesen mit drei Sensoren
* und darstellen per Webserver
 
Lizenz (Deutsch): creative commons Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported - &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de" target="_blank"&gt;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de&lt;/a&gt;
Bei Verwendung und Weitergabe des Quellcodes muss ein Verweis auf den Autor und die Webseite erfolgen. In Begleitdokumentationen ist ebenfalls in angemessener Weise dieser Verweis anzubringen.
 
License (English): creative commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported - &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" target="_blank"&gt;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/&lt;/a&gt;
When using and distributing this source code a reference to the author and the web page must take place. In accompanying documents this reference must also be attached.
 
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*/
 
int inPin = 3;      // input pin 1
int inPin2 = 4;     // input pin 2
int inPin3 = 5;     // input pin 3
float inValTotal;
int i;
int runs = 5;      // Anzahl der Durchläufe
int waittime = 20;  // ms zwischen Durchläufen
 
// network configuration.  gateway and subnet are optional.
byte mac[] = { 
  0xDE, 0xAD, 0xBE, 0xEF, 0xFE, 0xED };
byte ip[] = { 
  192, 168, 0, 99 };
//byte gateway[] = { 10, 0, 0, 1 };
//byte subnet[] = { 255, 255, 0, 0 };
Server server = Server(80);
 
 
void setup() {
 
  // initialize the ethernet device
  Ethernet.begin(mac, ip);//, gateway, subnet);
  // start listening for clients
  server.begin();
}
 
void loop() {
  Client client = server.available();
  if (client) {
    server.print("HTTP/1.0 200 OK\r\nServer: arduino\r\nContent-Type: text/html\r\n\r\n");
    server.print("&lt;HTML&gt;&lt;HEAD&gt;&lt;TITLE&gt;");
    server.print("Arduino Temperature");
    server.print("&lt;/TITLE&gt;");
    server.print("&lt;meta http-equiv='refresh' content='60'&gt;");
    server.print("&lt;/HEAD&gt;&lt;BODY&gt;");
    server.print(getTemperatur());
    server.print("&amp;deg;C");
    server.print("&lt;/BODY&gt;&lt;/HTML&gt;");    
    delay(10);
    client.stop();//close the connection with the client
 
  }
 
}
 
float getTemperatur() {
 
  inValTotal = 0;
  for(i = 0;i&lt;runs;i++){
    inValTotal = inValTotal + analogRead(inPin) + analogRead(inPin2) + analogRead(inPin3);
    delay(waittime);
  }
 
  inValTotal = inValTotal / 3 / runs / 2;
  return(inValTotal);
}&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Der Hersteller des LM35 gibt die Präzision mit ca. + / – 0,5°C an. Trotzdem sollte zur Präzisierung der Temperaturwerte mit einem Thermometer die reale Temperatur gemessen werden und ggf. im Code durch Addition bzw. Subtraktion der eingelesene Wert entsprechend korrigiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den Anschluss von drei Temperatursensoren und die Bildung eines Durschnittswertes soll die Genauigkeit weiter erhöht werden. Die einzelnen Sensoren sollten mit etwas Abstand voneinander platziert werden, um beispielsweise Einflüsse durch Zugluft u.ä. ausgleichen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der eingelesene Temperaturwert kann für Weiterverarbeitungen genutzt werden. Beispielsweise könnten beim Unterschreiten eines bestimmten Schwellenwertes Schaltvorgänge durch das Arduino Board ausgelößt werden.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350875489</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350875489</guid><pubDate>Wed, 25 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>Arduino</category><category>Temperatur</category></item><item><title>Arduino Duemilanove mit einem ATmega328 upgraden</title><description>&lt;p&gt;Ende Februar kündigte das Arduino Team in einem &lt;a href="http://arduino.cc/blog/?p=207" target="_blank"&gt;Blog Post&lt;/a&gt; an, dass zukünftig auf den Arduino Duemilanove Boards ein ATmega328 und nicht mehr ein ATmega168 zum Einsatz kommt. Es handelt sich dabei um den Mikroprozessor, der als zentrale Steuereinheit des Board verstanden werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;!-- more --&gt;
&lt;p&gt;Der neue ATmega328 bietet gegenüber dem ATmega128 viele Vorteile:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der Flash Memory für Sketches (Arduino Programme) verdoppelt sich von 16 KB auf 32 KB.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der RAM für Variablen verdoppelt sich ebenfalls von 1 KB auf 2 KB.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der EEPROM für das persistente Speichern von Varaiblen wird von 512 bytes auf 1 KB erhöht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Upload Geschwindigkeit für neue Sketches erhöht sich von 19200 baud auf 57600 baud.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Neue Arduino Duemilanove Boards werden standardmäßig mit dem neuen ATmega328 ausgeliefert. Boards mit dem ATmega168 können aber mit wenigen Handgriffen upgegraded werden. Es wird ein ATmega328 mit Arduino Bootloader benötigt. Diesen kann man beispielsweise bei &lt;a href="http://www.watterott.com/ATmega328-mit-Arduino-Bootloader" target="_blank"&gt;Watterott&lt;/a&gt; für 4,50 Euro plus Versand bestellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der bisher eingesetzte ATmega168 wird aus der Halterung genommen. Ein Feinmechanikschraubendreher kann beim Rausheben des Mirkoprozessors helfen. Der neue ATmega328 wird unter Beachtung der Makierungskerbe am Mikropozessor und der Makierung auf dem Board (siehe zweites Foto) eingesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrmrhYhnQ1qada44.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrmrtA6WJ1qada44.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Schritt ist noch notwendig, um das erste Sketch auf das Arduino Duemilanove Board zu laden. In der Arduino IDE (Integrated Development Environment) muss im Menü Tools im Untermenü Boards “Arduino Duemilanove w/ ATmega328″ eingestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_kwrms7zKdh1qada44.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war es. Fertig! Jetzt kann der erste Sketch auf das Board geladen werden.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351138630</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351138630</guid><pubDate>Wed, 18 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>Arduino</category></item><item><title>Südafrika</title><description>&lt;img src="http://29.media.tumblr.com/tumblr_kwrtfwHlXe1qalytzo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Südafrika&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351350688</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351350688</guid><pubDate>Sat, 07 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>Foto</category><category>Südafrika</category></item><item><title>Arduino lernt twittern</title><description>&lt;p&gt;Der zunehmend populärer werdende Dienst twitter erlaubt das Veröffentlichen von bis zu 140 Zeichen langen Statusmeldungen (“tweets”). Eine optimale Plattform, um mit Arduino automatisiert Statusmeldungen zu veröffentlichen.&lt;/p&gt;
&lt;!-- more --&gt;
&lt;p&gt;Eine wunderbare Anwendung für die Anbindung des Arduino Boards an twitter realisiert das &lt;a href="http://www.botanicalls.com/kits/" target="_blank"&gt;Botanicalls Kit&lt;/a&gt;. Hier twittern Pflanzen. Genauer gesagt misst das Arduino Board mit zwei Sensoren die Leitfähigkeit der Blumentopf Erde – also die Feuchte – und teilt der Welt (und dem Blumenbesitzer) mit, dass sie gegossen werden muss. Nach dem Gießen bedankt sie sich wiederum brav per twitter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um mit dem Arduino Board twitter Nachrichten ohne einen angeschlossenen Mac bzw. PC verschicken zu können, benötigt man neben dem eigentlichen Arduino Board ein Ethernet Shield. Die beiden Komponenten können dann, verbunden mit einem lokalen Netzwerk per Ethernet und einem Router für den Internetzugang, mit dem twitter Dienst kommunizieren. Zudem ist ein &lt;a href="http://twitter.com/" target="_blank"&gt;kostenloser twitter Account&lt;/a&gt; notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Versenden von twitter Nachrichten ist über eine von twitter zur Verfügung gestellte API möglich. Die API ist gut &lt;a href="http://apiwiki.twitter.com/REST+API+Documentation" target="_blank"&gt;dokumentiert&lt;/a&gt; und einfach verwendbar. Man ruft zum Versenden des tweets lediglich per PUSH eine URL auf und übergibt den zu veröffentlichen Statustext. Die Identifizierung erfolgt per &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Authentifizierung" target="_blank"&gt;HTTP-Auth&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der folgende Beispielcode zeigt sehr einfach, wie man eine twitter Nachricht verschicken kann:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;#include &lt;Ethernet.h&gt;
/*
   Twitter Modul
   2009 by Mats Vanselow
   Mats-Vanselow.de
 
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Bei Verwendung und Weitergabe des Quellcodes muss ein Verweis auf den Autor und die Webseite erfolgen. In Begleitdokumentationen ist ebenfalls in angemessener Weise dieser Verweis anzubringen.
 
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*/
 
//////////// EINSTELUNGEN ///////////////////
 
// Etherneteinstellungen für das Arduino Board //
byte mac[] = { 0xDE, 0xAD, 0xBE, 0xEF, 0xFE, 0xED };
byte ip[] = { 192, 168, 0, 99 };
byte gateway[] = { 192, 168, 0, 1 };
byte subnet[] = { 255, 255, 255, 0 };
 
// Twitter Settings //
byte server[] = { 128, 121, 146, 100 };   // IP von Twitter (default: 128.121.146.100)
#define TWITTERURL "/statuses/update.xml"  // URL zum Update Script
#define TWITTERUSERNAMEPW "ABC="  // Base64 enkodet USERNAME:PASSWORT
 
Client client(server, 80);
 
void setup()
{
  Ethernet.begin(mac, ip, gateway, subnet);  // Ethernet initalisieren
  Serial.begin(9600);   // Serielle Verbindung für Statusmeldungen
  delay(1000);  // Kurz warten, um serielle Verbindung zu starten
 
  sendTwitterUpdate("Und jetzt kann auch das Arduino Board twittern!");  // Nachricht versenden
}
 
void loop()
{
  fetchTwitterUpdate();
}
 
/// Functions ////
 
void sendTwitterUpdate(char* tweet)        // Nachricht an Twitter übermitteln
{
   Serial.println("connecting...");
 
  if (client.connect()) {
    Serial.println("connected");
 
    client.print("POST ");
    client.print(TWITTERURL);
    client.println(" HTTP/1.1");
    client.println("Host: twitter.com");
    client.print("Authorization: Basic ");
    client.println(TWITTERUSERNAMEPW);
    client.print("Content-Length: ");
    client.println(9+strlen(tweet));
    client.println("");
    client.println("status=");
    client.println(tweet);
    Serial.println("twitter message send");
  } else {
    Serial.println("connection failed");
  }
} 
 
void fetchTwitterUpdate()     // Rückmeldung von Twitter auslesen
{
    if (client.available()) {
    char c = client.read();
    Serial.print(c);
  }
 
  if (!client.connected()) {
    Serial.println();
    Serial.println("disconnecting.");
    client.stop();
  }
}&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Zuerst erfolgen im Beispielcode die Etherneteinstellungen. Dazu muss die MAC-Adresse des Arduino Boards, die IP-Adresse, der Gateway (die IP-Adresse des Routers) sowie die Subnet Maske angegeben werden. Die hier voreingestellten Werte werden aber bereits in vielen Netzwerken ohne Anpassungen funktionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den twitter Einstellungen muss die twitter-Server-IP sowie die URL der API eingegeben werden. Die voreingestellten Werte müssen nur optional verändert werden. Angepasst werden müssen dagegen die Login-Daten für den twitter Account. Im Feld TWITTERUSERNAMEPW muss mit Base64-enkodiert der Benutzer und das Passwort für den zu nutzenden twitter Account eingetragen werden; dazu ist das Format &lt;i&gt;benutzer:passwort&lt;/i&gt; zu verwenden und mit Base64 zu enkodieren. Im Internet finden sich diverse (webbasierte) Lösungen, um schnell eine Base64-Enkodierung vorzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem die Einstellungen erfolgt sind, kann das Programm (in der Arduino Sprache Sketch genannt) auf das Arduino Bord übertragen werden. Wenn alles richtig konfiguriert worden ist, twittert dann das Arduino Board nach der Initialisierung “Und jetzt kann auch das Arduino Board twittern!”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der function sendTwitterUpdate(status) können bequem Statusmeldungen an Twitter versandt werden. Die function fetchTwitterUpdate() fängt die Rückmeldung von twitter ab und gibt sie für das Debugging auf der seriellen Schnittstelle aus; dazu muss die function wie im Beispiel gezeigt in der function loop() aufgerufen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Beispiel wird unmittelbar nach Start des Arduino Boards in der function setup() die twitter Nachricht per sendTwitterUpdate (status) versandt. Bei einer komplexeren Anwendung könnte man die Anwendung so gestalten, dass erst beim Eintreten bestimmter Sensorzustände (z.B. gedrückter Taster) Nachrichten verschickt werden. Hier ist die eigene Kreativität gefragt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend noch einige Beispiele für twitternde Arduino Boards: Mein Arduio Board twittert unter dem Synonym &lt;a href="http://twitter.com/MFVarduino/" target="_blank"&gt;MFVarduino&lt;/a&gt;. Interessant sind sicher auch die twitternden Pflanzen &lt;a href="http://twitter.com/pothos" target="_blank"&gt;pothos&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://twitter.com/Botanicalls0040" target="_blank"&gt;Botanicalls0040&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351130632</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351130632</guid><pubDate>Wed, 18 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>Arduino</category><category>Twitter</category></item><item><title>Arduino ins Netz bringen</title><description>&lt;p&gt;Arduino kann durch Shields erweitert werden. Dabei handelt es sich um weitere Boards, die auf das eigentliche Arduino Duemilanove Board aufgesteckt werden und seine Funktionalität erweitern. Um Arduino im Netzwerk verfügbar zu machen, kann man das &lt;a href="http://arduino.cc/en/Main/ArduinoEthernetShield" target="_blank"&gt;Arduino Ethernet Shield&lt;/a&gt; einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bietet eine Anschlussmöglichkeit für RJ45 Stecker und wird durch Aufstecken mit dem Arduino Board verbunden. Die Digital Pins 10, 11, 12 und 13 werden zur Kommunikation zwischen Arduino Board und dem Ethernet Shield verwendet; sie können daher nicht mehr für andere Aufgaben verwendet werden. Auf dem Arduino Board vorhandene LEDs und der Reset Taster befinden sich ebenfalls auf dem Ethernet Shield, so dass man diese problemlos betrachten bzw. betätigen kann.&lt;/p&gt;
&lt;!-- more --&gt;
&lt;p&gt;Der auf dem Board integrierte Chip bietet ein IP Stack, das TCP und UDP kompatibel ist. Mit Hilfe der &lt;a href="http://arduino.cc/en/Reference/Ethernet" target="_blank"&gt;Ethernet Library&lt;/a&gt; können eingehende Verbindungen angenommen und Verbindungen aufgebaut werden. Bis zu vier gleichzeitige Verbindungen unterstützt das Ethernet Shield.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Anbindung des Arduino Boards an das Netzwerk bietet ein großes Potential. Mit ein wenig Konfiguration wäre es sogar möglich, Arduino nicht nur im lokalen Netzwerk, sondern im Internet verfügbar zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein passendes Einstiegsprojekt zum ersten Testen des Ethernet Shields kann beispielsweise ein kleiner “Webserver” sein. Mit Hilfe des folgenden Beispielcodes wird ein Webserver realisiert, der nach Aufruf der Arduino IP (hier 192.168.0.99) im Browser eine Website zurückgibt. Vorraussetzung ist, dass das Ethernet Shield auf das Arduino Board aufgesteckt ist und mit dem Netzwerk verbunden ist.&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;#include &lt;Ethernet.h&gt;
 
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*/
 
byte mac[] = {
  0xDE, 0xAD, 0xBE, 0xEF, 0xFE, 0xED };           // MAC Adresse des Arduino Boards
byte ip[] = {
  192, 168, 0, 99 };                              // IP Adresse des Arduino Boards
//byte gateway[] = { 10, 0, 0, 1 };               // Gateway (optional)
//byte subnet[] = { 255, 255, 0, 0 };             // Subnet Maske (optional)
Server server = Server(80);                       // Port Einstellung (Standard 80)
 
void setup() {
  Ethernet.begin(mac, ip);//, gateway, subnet);   // Ethernet initialisieren
  server.begin();                                 // Auf Clients warten
}
 
void loop() {
  Client client = server.available();             // Prüfen, ob Client Seite aufruft
  if (client) {                                   // Seitenaufruf durch User
    server.print("HTTP/1.0 200 OK\r\nServer: arduino\r\nContent-Type: text/html\r\n\r\n");
    server.print("&lt;HTML&gt;&lt;HEAD&gt;&lt;TITLE&gt;");
    server.print("Arduino Board");
    server.print("&lt;/TITLE&gt;");
    server.print("&lt;/HEAD&gt;&lt;BODY&gt;");
    server.print("&lt;b&gt;Hello World!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;");
    server.print("Arduino runs for ");
    server.print(millis());
    server.print(" ms.&lt;/BODY&gt;&lt;/HTML&gt;");
    delay(10);                                    // Kurz warten, um Daten zu senden
    client.stop();                                // Verbindung mit dem Client trennen
  }
}&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Auf Basis dieses sehr einfach gehaltenen Webservers können jetzt Funktionen wie das Schalten der Ausgänge oder auch das Auslesen der Eingänge des Arduino Boards per Browser realisiert werden.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351122719</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351122719</guid><pubDate>Fri, 30 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>Arduino</category><category>Ethernet</category></item><item><title>Südafrika</title><description>&lt;img src="http://28.media.tumblr.com/tumblr_kwrntiY02n1qalytzo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Südafrika&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351169664</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351169664</guid><pubDate>Fri, 23 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>Foto</category><category>Südafrika</category></item><item><title>Buchtipp für Arduino Neulinge</title><description>&lt;p&gt;Massimo Banzi, einer der Mitbegründer des &lt;a href="http://arduino.cc/" target="_blank"&gt;Arduino Projekts&lt;/a&gt;, beschreibt in seinem Buch “Getting Started with Arduino” die ersten Schritte, um das Arduino Board zum Laufen zu bekommen. Ein Buchtipp für alle Neueinsteiger in die Arduino Plattform.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Arduino handelt es sich um eine Open Source Plattform, bestehend aus einer Hardwarekomponente und einer Entwicklungsumgebung (IDE). An das Arduino Board können über Ein- und Ausgänge Komponenten wie z.B. Taster, LEDs und Temperatursensoren angeschlossen und gesteuert werden. Entwickelt wird am Rechner, das Programm per USB in das Arduino Board übertragen und dort dann ausgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;!-- more --&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/0596155514?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0596155514" target="_blank"&gt;Getting Started with Arduino&lt;br/&gt;&lt;/a&gt;Massimo Banzi.	 O’Reilly Media 2008, Taschenbuch,	 128 Seiten&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch geht umfassend auf die Philosophie hinter Arduino ein, beschreibt die Arduino Plattform bestehend aus Hardware und Software (IDE) und erläutert die ersten Schritte. Anschließend geht Banzi auf erweiterte Ein- und Ausgabemöglichkeiten ein und gibt Hilfestellungen zu den häufigsten Problemen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere für Leser ohne Elektronik- und Programmiervorkenntnisse eignet sich dieses Buch sehr gut. Die Installation der IDE und das Verbinden des Arduino Boards mit dem Rechner werden ebenso detailliert beschrieben, wie auch die verwendeten Elektronik Bauteile für die ersten Projekte. Insbesondere die umfassenden Erläuterungen zum Programmcode geben einen guten Einstieg in die Materie. Aber auch Leser mit mehr Hintergrundwissen finden an diesem Buch gefallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch ist in leicht verständlicher englischer Sprache geschrieben. Es ist einem sehr angenehmen Stil verfasst und mit stimmigen Illustrationen versehen. Erschienen ist es im O’Reilly Verlag, dessen Name bekanntermaßen für Qualität bürgt.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/351158126</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/351158126</guid><pubDate>Sun, 18 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>Arduino</category><category>Buchtipp</category></item><item><title>Outsourcing von IT-Dienstleistungen: Ein Überblick</title><description>&lt;p&gt;Der stark wachsende Wettbewerb im Rahmen der Globalisierung macht es notwendig, dass Unternehmen flexibler und optimierter arbeiten. In der heutigen Zeit reichen Produktinnovationen nicht mehr aus, um in einem Markt bestehen zu können. Unternehmen müssen versuchen, durch Prozessinnovationen wettbewerbsfähig zu bleiben. (Vgl. Kett, Skötsch, Weber (2005): S. 8) Hier greift die Idee des Outsourcings: Prozesse, die selber nicht effizient ausführbar sind, werden an Dienstleister ausgegliedert, die sich auf die Erbringung solcher Leistungen spezialisiert haben. Diese haben i.d.R. viele Kunden, denen sie die gleiche oder eine sehr ähnliche Leistung zur Verfügung stellen. Die entstehenden Synergieeffekte führen zu Kostenreduzierungen, die an die outsourcenden Unternehmen weitergegeben werden können.&lt;/p&gt;
&lt;!-- more --&gt;
&lt;p&gt;Beim Outsourcing stellt sich die Frage, ob aus einem Prozess bzw. einer Leistung, die ein Unternehmen selber erbringt, ein Wettbewerbsvorteil entsteht bzw. entstehen kann. In diesem Kontext kann auch die Frage gestellt werden, ob der Prozess bzw. die Dienstleistung eine Kernaufgabe des Unternehmens ist. Ist dies nicht der Fall, bietet sich oftmals Outsourcing an, um dem Unternehmen eine Fokussierung auf seine Kerngeschäftsfelder zu ermöglichen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Begriff&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Outsourcing leitet sich vom englischen “Outside Resourcing” (Abts, Mülder (2004): S. 366) ab. Die Abkürzung Outsourcing ist heute sowohl im Englischen als auch im Deutschen gebräuchlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff beschreibt die teilweise oder vollständige Auslagerung von IT-Leistungsbereichen an Dienstleister. Dabei steht die betriebswirtschaftliche Fragestellung des “make or buy” (selber machen oder günstiger extern einkaufen) im Mittelpunkt. (Vgl. Gabler Bank-Lexikon (2000): Stichwort “Outsourcing”)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verwendung findet der Begriff seit Anfang der 80er Jahre, als US-Firmen wie General Motors und Eastman Kodak erstmals große Teile der EDV auslagerten. In den letzten zehn Jahren wird der Begriff des Outsourcings zunehmend öfter auch für die Auslagerung anderer Bereiche von Unternehmen verwendet. (Vgl. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Outsourcing," target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Outsourcing,&lt;/a&gt; Aufruf am 01.09.2007)&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Formen des IT-Outsourcings&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Outsourcing ist grundsätzlich etwas sehr Individuelles. Unternehmen, die sich dazu entscheiden, Teile ihrer IT auszulagern, brauchen im Regelfall maßgeschneiderte Lösungen, die zu ihnen und ihren Prozessen passen. Unabhängig davon haben sich in den letzten Jahren spezielle Formen des Outsourcings entwickelt, die aber in ihren Begrifflichkeiten und Ausprägungen in der Praxis erheblich variieren können:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Selektives Outsourcing&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser Form des Outsourcings werden einzelne Teile eines Geschäftsbereiches ausgelagert. Sie findet sich oftmals bei “hochgradig standardisierten Transaktionen mit geringer Branchenspezifik”. (Kett, Skötsch, Weber (2005): S. 9 ff.) Dies kann in der Praxis der Betrieb von Desktop Systemen, Netzwerk- / Infrastrukturmanagement und ähnlichen Aufgaben sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Business Process Outsourcing (BPO)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es findet die Auslagerung eines Unternehmensprozesses an einen auf diese Prozessart spezialisierten Outsourcing-Partner statt. Dabei wird aber nicht eine ganze Abteilung ausgelagert, wie beim klassischen Outsourcing, sondern lediglich der jeweilige Prozess als Tätigkeit. Diese spezielle Form des Outsourcings bietet sich bei sehr speziellen Prozessen an, die von Spezialanbietern aufgrund von Kostendegressionseffekten viel kostengünstiger durchgeführt werden können. (Vgl. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Process_Outsourcing," target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Process_Outsourcing,&lt;/a&gt; Aufruf am 20.09.2007)  (Vgl. Kett, Skötsch, Weber (2005): S. 8 ff.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Business Application Outsourcing (Synonym: Application Service Providing [ASP])&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt; Beim Business Application Outsourcing handelt es sich um das Vermieten von Anwendungssoftware. Über eine VPN-Anbindung (Virtual Private Network) über das Internet greift der Anwender auf die Software zu, die auf den Servern des Anbieters installiert ist. Dieser zeichnet verantwortlich für die Lizenzierung, Pflege und Support der Anwendungssoftware. Diese Form des Outsourcings ist speziell für den Mittelstand interessant, da sie vergleichsweise geringe Kosten verursacht. Für Großunternehmen ist diese Form des Outsourcings oftmals nicht ausreichend, da i.d.R. nur begrenzt Individualisierungen der Lösungen realisiert werden. (Vgl. Abts, Mülder (2004): S. 369 ff.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Business Transformation Outsourcing (BTO)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine noch recht junge spezielle Form des Outsourcings stellt das BTO dar. Hierbei werden Prozesse langfristig an einen Outsourcing-Partner übergeben, der neben der Erbringung der Leistungen eine Neuorganisation des Prozesses durchführt. Im Vergleich zum klassischen Business Consulting übernimmt der Outsourcing-Partner auch die Verantwortung für die von ihm durchgeführten Veränderungen am Prozess, da er diesen selber betreiben muss. Diese Form des Outsourcings ist speziell für Unternehmen interessant, die ihre Ressourcen zur Entwicklung eigener neuer Geschäftsstrategien aufwenden wollen, aber dennoch bei den ausgelagerten Prozessen eine Optimierung wünschen. (Vgl. Kett, Skötsch, Weber (2005): S. 10 ff.)&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Stufen des Shorings&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der Globalisierung und der immer besser vernetzten Welt ist es heute möglich, Dienstleistungen an weit entfernten Orten in der Welt zu erbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann die verschiedenen Stufen des Shorings wie folgt einordnen: (Vgl. Kett, Skötsch, Weber (2005): S. 11)&lt;b&gt; &lt;br/&gt;Onshore:&lt;/b&gt; in den Räumen des Kunden &lt;br/&gt;&lt;b&gt;Nearshore:&lt;/b&gt; Kulturelle Nähe (Europa) &lt;br/&gt;&lt;b&gt;Offshore:&lt;/b&gt; Oftmals Niedriglohnländer (z.B. Indien)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die verschiedenen Stufen bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich: &lt;br/&gt;&lt;b&gt;Onshore&lt;/b&gt; ist immer dann sinnvoll, wenn die Leistung vor Ort gebraucht wird (z.B. persönliche IT-Unterstützung am Arbeitsplatzrechner des Anwenders). &lt;br/&gt;&lt;b&gt;Nearshore&lt;/b&gt; bietet für den Outsourcing-Partner eine höhere Flexibilität und die Möglichkeit größerer Kosteneinsparungen (z.B. Auslagerung nach Ungarn) bei Sicherstellung von Faktoren wie einer gleichen Zeitzone. &lt;br/&gt;&lt;b&gt;Offshoring&lt;/b&gt; ist primär aus Kostengründen ein sinnvoller Schritt. Hierbei können aber Probleme wie Sprachbarrieren und stark unterschiedliche Zeitzonen auftreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist daher jeweils abzuwägen, welche Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen gestellt werden. Durch eine Mischung der verschiedenen Stufen des Shorings bei einem Leistungspool sind kostengünstige Leistungen und Leistungen mit einem hohen Qualitätslevel erreichbar, je nach Anforderungen des Kunden (z.B. Eingabearbeiten nach Indien verlagern [Kostenvorteil nutzen], Call-Center in Irland betreiben [Zeitzonennähe nutzen]).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Literatur&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3834805963?ie=UTF8&amp;tag=mfv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3834805963" target="_blank"&gt;Abts, D.; Mülder, W. (2004): Grundkurs Wirtschaftsinformatik. 5. Aufl., Wiesbaden.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kett, I.; Skötsch, W.; Weber, M (2005): Bitkom: Business Process Outsourcing, Berlin.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Krumnow, J.; Gramlich, L.; Lange, T. (2000): Gabler Bank-Lexikon, Elektronische Ausgabe, Wiesbaden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Internetadressenverzeichnis&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wikipedia: Business Process Outsourcing, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Process_Outsourcing" target="_blank"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Process_Outsourcing" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Process_Outsourcing&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;, Aufruf am 20.09.2007&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wikipedia: Outsourcing, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/outsourcing" target="_blank"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/outsourcing" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/outsourcing&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;, Aufruf am 01.09.2007&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description><link>http://www.mats-vanselow.de/post/350718516</link><guid>http://www.mats-vanselow.de/post/350718516</guid><pubDate>Thu, 15 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate><category>IT</category><category>Outsourcing</category></item></channel></rss>
