Nach erfolgreicher Umsetzung des Temperatur Twitter Projektes wurde es Zeit das Arduino Board einer sinnvollen Aufgabe zuzuführen. Der neu angeschaffte Bonsai war genau der richtige Einsatzzweck.
Das Ziel ist einfach: Der Bonsai soll sich per Twitter bemerkbar machen, wenn er gewässert werden möchte. Die Idee selber ist nicht neu. Botanicalls bietet mittlerweile ein fertiges Kit an, das genau so etwas macht. Eigentlich ganz nett, aber doch an vielen Stellen für meinen Geschmack zu stark eingeschränkt.
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In den bisherigen Artikeln zur Arduino Plattform wurden Einzellösungen vorgestellt. Diese bilden die Bestandteile für ein Arduino Projekt mit dem Namen Temperature Twitter.
Die Idee ist einfach: In bestimmten Abständen soll die aktuelle Umgebungstemperatur getwittert werden. Also ein Verbindung zwischen realer und virtueller Welt mit Hilfe des Arduino Boards hergestellt werden. Durch eine Entscheidungslogik soll dabei dynamisch festgelegt werden, wie oft die aktuelle Temperatur veröffentlicht wird. Zusätzlich soll alle 24 Stunden eine Statistik mit dem Tiefst- und Höchstwerten bei Twitter veröffentlicht werden. Die Lösung soll dabei autark, d.h. ohne einen angeschlossenen Mac oder PC, funktionieren.
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Im Rahmen des Webmontags Kiel habe ich am 20.04.2009 die Arduino Plattform vorgestellt. Für alle Interessierten finden sich hier die Folien zu meinem Vortrag.
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Das Arduino Board verfügt über diverse Ein- und Ausgänge. Wie einfach es ist einen Temperatursensor anzuschließen und auszulesen soll hier gezeigt werden.
Als Temperatursensor kommt ein Sensor vom Typ LM35 zum Einsatz. Dieses Bauteil ist beispielsweise bei Reichelt für 3,50 Euro unter der Bestellnummer LM35CZ erhältlich. Zusätzlich wird noch ein Widerstand mit 18 K-Ohm benötigt.
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Ende Februar kündigte das Arduino Team in einem Blog Post an, dass zukünftig auf den Arduino Duemilanove Boards ein ATmega328 und nicht mehr ein ATmega168 zum Einsatz kommt. Es handelt sich dabei um den Mikroprozessor, der als zentrale Steuereinheit des Board verstanden werden kann.
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Der zunehmend populärer werdende Dienst twitter erlaubt das Veröffentlichen von bis zu 140 Zeichen langen Statusmeldungen (“tweets”). Eine optimale Plattform, um mit Arduino automatisiert Statusmeldungen zu veröffentlichen.
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Arduino kann durch Shields erweitert werden. Dabei handelt es sich um weitere Boards, die auf das eigentliche Arduino Duemilanove Board aufgesteckt werden und seine Funktionalität erweitern. Um Arduino im Netzwerk verfügbar zu machen, kann man das Arduino Ethernet Shield einsetzen.
Es bietet eine Anschlussmöglichkeit für RJ45 Stecker und wird durch Aufstecken mit dem Arduino Board verbunden. Die Digital Pins 10, 11, 12 und 13 werden zur Kommunikation zwischen Arduino Board und dem Ethernet Shield verwendet; sie können daher nicht mehr für andere Aufgaben verwendet werden. Auf dem Arduino Board vorhandene LEDs und der Reset Taster befinden sich ebenfalls auf dem Ethernet Shield, so dass man diese problemlos betrachten bzw. betätigen kann.
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Massimo Banzi, einer der Mitbegründer des Arduino Projekts, beschreibt in seinem Buch “Getting Started with Arduino” die ersten Schritte, um das Arduino Board zum Laufen zu bekommen. Ein Buchtipp für alle Neueinsteiger in die Arduino Plattform.
Bei Arduino handelt es sich um eine Open Source Plattform, bestehend aus einer Hardwarekomponente und einer Entwicklungsumgebung (IDE). An das Arduino Board können über Ein- und Ausgänge Komponenten wie z.B. Taster, LEDs und Temperatursensoren angeschlossen und gesteuert werden. Entwickelt wird am Rechner, das Programm per USB in das Arduino Board übertragen und dort dann ausgeführt.
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Wer Lust auf Elektronik und Programmieren hat, ist bei Arduino genau richtig. Bei Arduino handelt es sich um eine Open Source Plattform, bestehend aus einer Hardwarekomponente (in der aktuellen Version das Duemilanove Board) und der Arduino IDE (Integrated Development Environment).
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